So gelingt Veränderung

Das neue Jahr ist da. Wie sieht es mit deinen Vorsätzen aus? Wir haben einige Tipps, um das Durchhalten (oder den „Re-Start“) einfacher zu machen.

Das Leben besteht auf jeden Fall aus einem: Veränderung. Wenn du den Jahreswechsel für gute Vorsätze genutzt hast, haben wir von thx for einige Facts recherchiert, die deinen Start einfacher machen könnten.

 

Unser Denkapparat

Das menschliche Gehirn ist wunderbar, denn es versucht stets, den effektivsten Weg für uns zu finden, um anstehende Aufgaben schnell und richtig zu erledigen. Deshalb ist es auch ein Fan von Routine, denn so können gewisse Funktionen „wie von selbst“ in gewohnten Neuronen-Bahnen fließen. Dinge wie das Gangschalten beim Autofahren, das morgendliche Zähneputzen oder auch das Tippen auf der Computertastatur laufen „vollautomatisch“ ab. Damit haben unsere „grauen Zellen“ im Gehirn mehr Zeit, sich um Dinge zu kümmern, die nicht immer nach dem gleichen Schema ablaufen können. Schließlich braucht es Power für kniffelige Matheaufgaben, die Organisation des Alltags – oder das Erlernen neuer Dinge, wie beispielsweise neuer Gewohnheiten.

 

Die Trampelpfade

Es ist hilfreich diese Dinge über unsere Gehirnfunktion zu wissen, wenn wir mit frischen Vorsätzen starten und unsere Verhaltensmuster ändern wollen. Denn so wird klar, warum wir immer wieder auf die bisherigen Trampelpfade unserer neuronalen Pfade zurückkehren, wenn sich eine neue Angewohnheit noch nicht ausreichend verfestigt hat. Also warum wir morgens doch nicht früher aufstehen, obwohl wir es uns vorgenommen hatten, oder warum wir dennoch wieder häufig zur Schokolade greifen – trotz unserem festen Wunsch, es nicht mehr zu tun.

 

30 Tage

Aber: Wer Veränderung wirklich möchte, sollte sich von ein oder zwei Rückschlägen nicht entmutigen lassen. Denn erst nach 30 Tagen wird eine neue, tägliche Gewohnheit auch wirklich zur Routine. Die Chance, dass wir einen Monat lang Durchalten steigt also enorm, wenn wir uns nicht zu viele Veränderungen auf einmal vornehmen, uns also erstmal auf eine Neuerung konzentrieren. Also vielleicht zuerst das Rauchen aufhören und erst dann mit dem Sportprogramm anfangen. Oder zuerst mit einem Dankbarkeitstagebuch beginnen und erst danach mit der täglichen Achtsamkeits-Meditation starten.

 

Gemeinsam erinnern

Es kann sinnvoll sein, dass du dich – am Handy, im Kalender, mittels Wecker – daran erinnern lasst, dass es jetzt Zeit ist, deiner neuen Angewohnheit nachzugehen, zum Beispiel wieder einmal ein Glas Wasser zu trinken oder auch die Schnürsenkel der Laufschuhe zu binden. Wer kann, sollte sich für das Vorhaben einen „Buddy“ suchen, der mitmacht.

 

Lob und Dank tun gut

Die Wissenschaft sieht dabei eine Sache als besonders wichtig an: Sich selbst – und den Buddy –immer wieder mal für Erfolge und erreichte Zwischenziele belohnen. Auf die eigene Schulter klopfen und innerlich „Schön, dass ich schon mal fünf Tage geschafft habe!“ sagen. Oder dem Partner „Danke, dass du mich immer wieder aufs Neue anspornst, weiterzumachen!“ zukommen lassen. Wie wär’s da mit einem thx for, ein paar Dankes-Zeilen und einem passenden thx-Geschenk?

Time for Change